Welches Claude brauchst du? Haiku, Sonnet, Opus und Fable als Leiter
Claude gibt es in mehreren Modellen, das stärkste bekommst du gar nicht. So wählst du zwischen Haiku, Sonnet, Opus und Fable, mit konkreten Beispielen und einem Trick, bevor du das Modell wechselst.
Das stärkste Claude bekommst du nicht
Claude Mythos 5.1 ist im Kern dasselbe Modell wie Claude Fable 5.1, nur mit anderen Sicherheitsvorkehrungen. Anthropic gibt es nur Organisationen, die ein Prüfprogramm durchlaufen haben, etwa für Cybersicherheit. Alle anderen Modelle kannst du nutzen.
Die Leiter: unten anfangen, nur bei Bedarf aufsteigen
Anthropic beschreibt selbst diesen Weg: mit einem schnellen, günstigen Modell anfangen und nur dann eine Stufe höher gehen, wenn eine Fähigkeit fehlt. Je höher die Stufe, desto langsamer und teurer wird es.
- 1Haiku 5.5: am schnellsten und günstigsten. Zum Sortieren, Daten herausziehen und für viele kleine Aufgaben.
- 2Sonnet 5.5: für Texte, Datenanalyse und Alltags-Code.
- 3Opus 5.5: für große Programmierprojekte, etwa eine ganze App umbauen. Richtwert: wenn Claude mehrere Stunden allein programmieren soll.
- 4Fable 5.1: für Tiefenrecherche bis zum fertigen Bericht, zur Tabelle oder Präsentation. Oder wenn Opus auch mit hohem Aufwand nicht reicht.
Dreht sich ein Modell im Kreis?
Stell erst den Aufwand (Effort) höher, bevor du das Modell wechselst. Laut Anthropic ist das oft der bessere Hebel: Das Modell denkt dann gründlicher, ohne dass du auf ein teureres wechseln musst.
Wer bekommt was?
- → Fable 5.1 gibt es nur in bezahlten Plänen. In Pro läuft es über Nutzungsguthaben, in Max darfst du bis zur Hälfte deines Wochenlimits dafür nutzen.
- → Mythos 5.1 bekommen nur geprüfte Organisationen.
- → Welche Modelle dein Plan enthält, siehst du im Modellmenü der Claude-App.
Quellen
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